- Landesverband der Lotto-Toto-Verkaufsstellen Saarland e.V.

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09.12.2010   Staatliches Monopol erhalten


Die Liga der freien Wohlfahrtsverbände fordert die saarländische Landesregierung auf, sich für den Erhalt des staatlichen Monopols beim Glücksspiel einzusetzen. Durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofes im September dieses Jahres ist in Deutschland eine Neuregelung notwendig.

Aus Sicht der Liga sollte der neue Staatsvertrag, der derzeit zwischen den Bundesländern ausgehandelt wird, auch auf private Sportwetten und Glücksspielangebote im Internet erweitert werden. Auch das gewerbliche Automatenspiel in Spielhallen als das derzeit problematischste Glücksspiel müsse in die neue Gesamtregelung einbezogen werden.

In einem Schreiben an den saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller lautet es: "Wir möchten Sie eindringlich bitten, Ihren Entscheidungsspielraum bei der anstehenden notwendigen Gesamtregelung des Glücksspiels zu nutzen, um ein kohärentes und konsistentes Gesamtsystem zur Bekämpfung von Spielsucht zu schaffen. Mit dem Europäischen Gerichtshof halten wir das staatliche Monopol des Glücksspielmarktes für das richtige Instrument, um die übergeordneten Zielsetzungen des Spielerschutzes, des Jugendschutzes und der Suchtbekämpfung zu erreichen".



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